Hausarbeiten
Grundlegendes zur Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit
Eine Hausarbeit wie auch eine Bachelor- oder Masterarbeit sind wissenschaftliche Texte, die grundsätzlich denselben Maßstäben folgen wie die Fachliteratur, die ihnen zugrunde liegt.
Alle wissenschaftlichen Texte verfolgen ein Forschungsinteresse, das in einer schriftlichen Arbeit systematisch und methodisch kohärent ausgearbeitet wird. Hausarbeiten schließen dabei thematisch an ein Seminar an und werden anhand einer angemessenen Auswahl von Forschungsbeiträgen und Primärquellen behandelt. Die verwendete Forschungs- bzw. Sekundärliteratur sollte mindestens 15 wissenschaftliche und für das Thema relevante Texte umfassen (Artikel und Aufsätze, Monografien und Sammelbände, Lexikonartikel, ev. auch Rezensionen und wissenschaftliche Essays). Darüber hinaus ist die Angemessenheit und Qualität der Forschungsliteratur entscheidend. Angemessenheit: Was muss ich wissen, um mich mit dem Thema der Arbeit sinnvoll auseinandersetzen zu können (notwendige Fakten, verschiedene Perspektiven, unterschiedliche Interpretationen, Wandel in der wissenschaftlichen Betrachtung des Themas). Qualität: Handelt es sich um Fachliteratur? Vermittelt die Literatur den neuesten Stand der Forschung? Sind die Aussagen differenziert und nachvollziehbar sowie mit dem notwendigen wissenschaftlichen Abstand zum Thema formuliert?
Trotz der thematischen Begrenzung und der notwendigen Absprache und Beratung mit den jeweiligen Dozierenden handelt es sich bei Hausarbeiten um eigenständige wissenschaftliche Texte. Die Studierenden entwickeln selbstständig eine Fragestellung (mit Bezug zum Seminarthema), erstellen eine Gliederung der schriftlichen Ausarbeitung und arbeiten die Forschungsliteratur ein. Letztere wird selbstständig recherchiert und kritisch reflektiert, um sie dann vor dem Hintergrund der eigenen Fragestellung zu diskutieren. Hausarbeiten erzählen die Forschungsliteratur also nicht einfach nach, sondern zeichnen sich durch eine ausgewogene Analyse, dichte Beschreibungen und nachvollziehbare Schlussfolgerungen aus dem analysierten Material aus.
Besonders erwünscht ist die intensive Beschäftigung mit originalsprachlichen Quellen (z.B. Texte in Türkisch, Arabisch, Persisch, Bahasa). Auch Sekundärliteratur, die in einer Sprache des Faches verfasst ist, kann, wenn dies der/ dem Studierenden möglich ist, einbezogen werden. Idealerweise verbindet eine gute islamwissenschaftliche Arbeit eine philologisch kompetente Auseinandersetzung mit (originalsprachlichem) Material mit (einem) passenden Theorieansätze(n) sowie einer geeigneten methodischen Herangehensweise.
Zu einer wissenschaftlichen Arbeit gehört außerdem ein wissenschaftlicher Stil. Der sinnvolle Aufbau der Arbeit wird durch nachvollziehbare und klare Argumentationslinien unterstützt. Entsprechend ist auch die Satzstruktur auf Klarheit und Verständlichkeit hin ausgelegt und nicht verschachtelt. Die Sprache ist präzise, Redewendungen und bildhafte Ausdruckweisen sind zu vermeiden. Gleiches gilt für Fachbegriffe, die korrekt verwendet und ggf. kurz definiert werden. Auf wertende Adjektive und subjektive Äußerungen sowie die Darstellung eigener politischer oder religiöser Meinungen und Ansichten wird verzichtet. Das gewählte Thema wird mit einer wissenschaftlichen Distanz und möglichst objektiven Sachlichkeit behandelt. Dabei sollte ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beschreibung und Analyse herrschen: Bei Arbeiten, die bereits bekannte Sachverhalte nur zusammenfassen und beschreiben, kann eine fehlende Eigenleistung bemängelt werden. Da in Hausarbeiten die einwandfreie Verwendung des Deutschen auch im Hinblick auf Orthographie und Grammatik erwartet wird, wird die Verwendung von sprachlichen Hilfsmitteln (Duden für Rechtschreibung und Grammatik, Handbücher zur Suche von Synonymen für sprachliche Variabilität) empfohlen. Außerdem sollte die Arbeit mehrfach und am gedruckten Text im Hinblick auf Sprache und Struktur durchgesehen und korrigiert werden.
Bitte verwenden Sie eine geschlechtersensible Sprache. Vorgaben hierzu finden in den Empfehlungen des Rektorats auf folgender Seite:
https://gb.uni-koeln.de/gendersensible_sprache/index_ger.html
Hilfreich beim Erlernen des wissenschaftlichen Schreibens sind folgende Handbücher:
Als PDF über das Uninetz bzw. über VPN-Verbindung verfügbar
- Alewell, Dorothea; Bänsch, Axel (2020): Wissenschaftliches Arbeiten. 12. Auflage. Berlin u.a.: De Gruyter.
- Berger, Helga (2020): Schritt für Schritt zur Abschlussarbeit. Gliedern – formulieren – formatieren. 2. Auflage. Schöningh: UTB.
In unserer Bibliothek, besonders für englischsprachige Arbeiten im Chicago-Style
- Turabian, Kate L. (2013): A Manual for Writers of Research Papers, Theses, and Dissertations: Chicago Style for Students and Researchers. 8th Edition. Chicago: University of Chicago Press. (im Orientalischen Seminar zu finden unter der Signatur A90/10, die aktualisierte 9. Auflage aus 2018 kann über andere Institutsbibliotheken entliehen werden)
Nutzen Sie auch die Beratungsangebote der Universität
- Ready to Hausarbeit (ILIAS) www.edulabs.uni-koeln.de/ilias.php
- Das „Kompetenzzentrum Schreiben” der philosophischen Fakultät bietet allgemeine Tipps für das wissenschaftliche Schreiben, aber auch persönliche Beratung und Feedback.
Programme zur Literaturverwaltung
Sogenannte „Reference Manager“ können bei der Recherche und beim Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten sehr nützlich sein. Sie einzusetzen ist kein Muss, sie bieten aber viele Vorteile. Einmal gespeichert, können bibliographische Angaben von Monographien, Sammelbänden, Artikeln, Internetseiten usw. ganz bequem per Mausklick in den Fließtext oder in Fußnoten als Quelle eingefügt werden. Außerdem können diese Programme ein automatisches Literaturverzeichnis erstellen und ersparen somit viel Zeit und Aufwand, gerade in der Endphase einer Hausarbeit oder Abschlussarbeit, wenn die Zeit drängt. Der Zitationsstil kann ebenfalls per Klick umgestellt werden. Besonders Citavi bietet zusätzlich viele integrierte Möglichkeiten zur Literaturrecherche. In späteren Arbeiten können die bibliographischen Daten natürlich wiederverwendet werden, wer also früh mit der Nutzung beginnt, erspart sich im Laufe des Studiums immer mehr Zeit. Es gibt sehr viele Literaturverwaltungsprogramme, hier drei sehr bekannte:
- Citavi, verfügbar für Windows und als Webapp im Beta-Test (kostenfreie Campuslizenz für Studierende)
- EndNote, verfügbar für Windows und OSX (kostenfreie Campuslizenz für Studierende)
- Zotero für Windows, OSX und als Webapp (kostenfrei & Open Source)
Für Informationen zu den Campuslizenzen siehe diese Seite des RRZK.
Form
| Seitengröße | DIN A 4, einseitig bedruckt |
| Seitenränder | Oben, unten, links, oben und unten 2,5 cm, rechts 3cm, |
| Schriftarten | Calibri, Times New Roman |
| Schriftgröße | Fließtext in 12-Punkt Fußnoten in 10-Punkt |
| Satz: | Blocksatz |
| Zeilenabstand: | Fließtext 1,5-zeilig Fußnoten einzeilig |
| Seitenzahlen: | Zählung beginnt auf der ersten Textseite mit der Nr. 1 (also werden das Titelblatt und das Inhaltsverzeichnis nicht mitgezählt) |
Bestandteile einer Hausarbeit
1. Titelblatt (BA und MA-Arbeit haben besondere Titel- bzw. Deckblätter):
- Name der Hochschule und des Instituts, Titel und Name der Lehrveranstaltung, Nummer der Lehrveranstaltung (siehe Klips), Name des/der Dozent*in, Semester
- Titel und ggfs. Untertitel der eigenen Arbeit
- Angaben zum Verfasser der Arbeit: Name, Matrikelnummer, Adresse, E-Mail, Studiengang, Fachsemester, Ort und Datum der Abgabe
2. Inhaltsverzeichnis:
- Im Inhaltsverzeichnis wird all das aufgeführt, was in der Arbeit dargestellt ist: einzelne Kapitel und Unterkapitel, Literaturverzeichnis und die Eigenständigkeitserklärung (sowie evtl. Anhang, Glossar etc.)
- Die Auflistung erfolgt anhand einer numerischen Kapiteleinteilung und mit Angabe der Seitenzahlen
3. Text:
- Einleitung
- Hauptteil (sinnvoll thematisch gegliedert in Haupt- und Unterkapitel bzw. Abschnitte)
- Schluss/Fazit
- Evtl. Anhang (Karten, Tabellen usw.), Glossar (häufiger bei längeren wissenschaftlichen Arbeiten z.B. bei der Dissertation), Abkürzungsverzeichnis (nur im Fall von einer häufigen Benutzung verschiedener Abkürzungen)
- Literaturverzeichnis
- Eigenständigkeitserklärung
Inhalt
Die Einleitung:
- Kurzer Interesse weckender Einstieg ins Thema, Thema und Fragestellung formulieren und die Relevanz des gewählten Themas begründen (z.B. indem man herausstellt, für welche Forschungsdebatten es interessant ist oder welche Wichtigkeit das Thema oder die Fragestellung für aktuelle politische oder gesellschaftliche Phänomene hat)
- Vorstellung der Quellenlage und des Forschungsstandes
- bei kürzeren Arbeiten: Nennung von Theorien, einzelnen Texten oder AutorInnen, die besonders wichtig für die Arbeit sind
- in Abschlussarbeiten: möglichst umfassenden Überblick über grundlegende Tendenzen und wichtige Texte der Forschung zum Thema der Arbeit, dabei Fokussierung auf relevante Texte oder Positionen zur eigenen Fragestellung (sonst wird ein Forschungsüberblick u.U. uferlos)
- Aus dem Forschungsstand lässt sich gut die Zielsetzung und Fragestellung der Arbeit entwickeln.
- Eingrenzung des Themas (zeitlich, räumlich usw.) mit einer Begründung dieser Schwerpunktsetzung, ggf. auch explizite Nennung von Aspekten, die nicht behandelt werden.
- Beschreibung der Vorgehensweise (methodische Überlegungen) und des Aufbaus der Arbeit
- Evtl. Vorstellung der eigenen grundlegenden These/n
- Definitionen von Schlüsselbegriffen im Hinblick auf die eigene Verwendung dieser Begriffe in der Arbeit (bedenken Sie, dass Begriffe auch eine Begriffsgeschichte haben und es daher ratsam sein kann, die eigene Begriffsverwendung zu präzisieren und zu begründen, etwa wenn ein Begriff von verschiedenen ForscherInnen unterschiedlich geprägt worden ist oder im Forschungsdiskurs kontrovers diskutiert wurde)
Bei der Formulierung einer Forschungsfrage und eines entsprechenden Titels und Untertitels einer Hausarbeit können folgende Punkte weiterhelfen:
- Weshalb ist meine Hausarbeit relevant? Für welchen Fachbereich, welches Spezialgebiet, welchen Forschungsgegenstand oder welche Forschungsrichtung ist das Thema von Bedeutung?
- Gibt es evtl. einen aktuellen Anlass oder eine wissenschaftliche Notwendigkeit?
- Der Titel und Fragestellung sind nicht identisch; der Titel ist i. d. R. nicht als Frage formuliert, sondern nennt das Thema und die zentralen Schlüsselbegriffe.
- Welcher Mehrwert lässt sich aus der Erörterung meiner Frage generieren? Was könnte das Thema meiner Hausarbeit zur Forschung beitragen?
- Was ist die Leitfrage der Arbeit, was sind untergeordnete Fragen? Anhand welcher (philologischen, kultur- und literaturwissenschaftlichen, anthropologisch-religionswissenschaftlichen, sozialwissenschaftlichen, historischen, medienwissenschaftlichen, …) Methoden kann diese Frage systematisch erörtert und evtl. eine These überprüft werden?
- Gibt es in meiner Betrachtungsweise des Themas möglicherweise versteckte Thesen, Vorannahmen oder fehlende Definitionen? Wie könnte ich mein Thema problematisieren und eventuell daraus eine Frage entwickeln?
2. Hauptteil
Der Hauptteil besteht aus verschiedenen Kapiteln, die wiederum in Unterkapitel bzw. Abschnitte unterteilt sind. Diese widmen sich den einzelnen Aspekten, die für die Fragestellung und das Thema wichtig sind. In die eigene Argumentation sowie ggf. die eigene Quelleninterpretation wird die Forschungsliteratur kritisch einbezogen. Dazu kann auch eine Skizze relevanter Rahmenbedingungen (z. B. gesellschaftshistorische Hintergründe) oder die Darstellung relevanter wissenschaftlicher Theorien notwendig sein.
Komponenten des Hauptteils:
- Kapitel, Unterkapitel, Abschnitte
- Eigene Argumentation und Quelleninterpretation: stringenter Argumentationsverlauf, roter Faden, Nachvollziehbarkeit
- Evtl. Skizzierung der für die Fragestellung relevanten historischen, sozio-politischen, linguistischen, religiösen, geographischen usw. Rahmenbedingungen oder Darstellung von Theorien, die für die folgende Analyse verwendet werden
- Die einzelnen Kapitel können kurz eingeleitet und am Ende jeweils mit Zwischenergebnissen versehen werden
- Diskussion der Forschungsliteratur: Zitate und Bezugnahmen auf die Literatur sind dabei immer kenntlich zu machen!
Originalsprachliche Titel (im Türkischen, Persischen, Indonesischen oder Arabischen) sollten zuerst im Original und kursiv wiedergegeben werden, dann die Übersetzung in Klammern: Fī ḥaḍrat al-ġiyāb (In der Anwesenheit des Abwesenden).
Generell gilt: Werden historische oder biographische Informationen wiedergegeben, wird das Präteritum verwendet, bei Analysen von z. B. literarischen Texten hingegen das Präsens.
3. Schluss/Fazit
Das Fazit fasst die Ergebnisse und Zusammenhänge des Hauptteils zusammen und beantwortet damit die in der Einleitung gestellte Forschungsfrage. Die Ergebnisse werden mit bisherigen Forschungsergebnissen verglichen bzw. in die Forschung und ggf. auch in größere (z.B. politische) Zusammenhänge eingeordnet. Falls sich aus der Arbeit weitere Forschungsfragen ergeben, kann darauf im Ausblick verwiesen werden.
Komponenten des Schlussteils:
- Zusammenfassung der Ergebnisse
- Beantwortung der in der Einleitung gestellten Fragen
- Vergleich mit den bisherigen Forschungsergebnissen
- Evtl. Einordnung der Ergebnisse in größere Zusammenhänge
- Evtl. im Sinne eines Ausblicks Hinweise auf noch offene Fragen
Empfehlung: Da sich Einleitung und Schluss aufeinander beziehen und es wahrscheinlich im Laufe der Recherche und Textproduktion der Arbeit zu Änderungen kommen wird, sollte man Einleitung und Schluss als letzte Teile der Arbeit fertigstellen. Dabei ist es hilfreich, wenn man sich während der Abfassung des Hauptteils Notizen macht, Zwischenergebnisse notiert und diese immer wieder kritisch auf die eigene Fragestellung und das eigene Konzept zurück bezieht.
Zitieren
In wissenschaftlichen Texten muss jede nicht völlig triviale Information, die der Sekundärliteratur entnommen wurde, mit einem Beleg versehen werden (Plagiat kann mit Bußgeld geahndet werden). Dies gilt sowohl für wörtliche Zitate (direktes Zitat) als auch für Aussagen, die sinngemäß wiedergegeben werden (indirektes Zitat). In der Regel werden Ideen oder Konzepte aus der Forschungsliteratur indirekt im Konjunktiv wiedergegeben. Direkte Zitate sollten sich auf zentrale, besonders prägnante oder exemplarische Formulierungen/Passagen beschränken.
Im Fall eines direkten Zitats wird dieses in doppelte Anführungszeichen gesetzt und in den Fließtext eingearbeitet (nur Zitate, die länger als 3 Zeilen sind, werden vom Text abgehoben: links eingerückt, Schriftgröße 11, Zeilenabstand 1, wegen Sonderstellung im Text keine Anführungszeichen nötig). Wichtig ist beim direkten Zitat die wortgetreue Wiedergabe desselben. Geringfügige Veränderungen sind möglich, müssen aber deutlich gekennzeichnet werden:
- Auslassungen bei längeren Passagen werden so gekennzeichnet: [...]
- Hinzufügungen (z.B. Pronomen, Auflösung von Abkürzungen) und grammatikalische Anpassungen ebenfalls in eckigen Klammern.
- Unterstreichungen o.ä. sind durch den Zusatz 'Hervorhebung durch Verfasser/in' kenntlich zu machen.
- Grammatikalische oder orthographische Fehler werden nicht verändert, sondern übernommen und dahinter mit [sic!] gekennzeichnet.
- Beim Zitieren des Korans oder Gedichten: Trennung zwischen Versen/Zeilen mit Schrägstrich „… / …“, um Platz zu sparen.
- Zu jedem Textbeleg gehört die Angabe der entsprechenden Seitenzahlen. Man kann die zitierten oder sinngemäß wiedergegebenen Passagen einer bestimmten Seite entnommen haben (S. x) oder sie erstrecken sich über zwei (S. xf.) oder noch mehr Seiten (S. x-y).
- Wird dasselbe Werk mehrfach direkt hintereinander angeführt, so wird der Beleg beim zweiten Mal durch das Kürzel 'ebd.' (= ebenda) ersetzt und ggf. um die neue Seitenzahl ergänzt.
- Wenn eine Quelle über die Universität oder das Internet nicht einzusehen ist (Ausnahmefall), diese aber in einem verfügbaren Werk zitiert wird, kann die entsprechende Textstelle über diesen Umweg unter Verwendung des Ausdrucks „zitiert nach“ zitiert werden, nach folgendem Muster: Literaturangabe des nicht beschaffbaren Textes. Zitiert nach: Literaturangabe des Textes, der ihn zitiert.
Fremdsprachige Zitate
Fremdsprachige Zitate (außer Englisch und Französisch) werden in Übersetzung wiedergegeben. Eine dazugehörende Angabe im Fließtext oder einer Fußnote muss dann Angaben zur Übersetzung enthalten, auch wenn der Übersetzer der Verfasser der Hausarbeit ist: [Übers. durch den Verf.]. Fremdsprachige Schlüsselbegriffe ohne klares Äquivalent im Deutschen werden kursiv gesetzt und in der jeweiligen Sprache belassen, aber in Umschrift transkribiert (z.B. qaṣīda, kāfir, tafsīr,…). Bei der ersten Erwähnung wird solchen Ausdrücken eine kurze Erläuterung beigefügt.
Zitatieren aus Koran und Hadith
Bitte zitieren Sie Koranverse aus der Übersetzung von Hartmut Bobzin (München: Beck, 2. Aufl. 2017) oder von Rudi Paret (Stuttgart: Kohlhammer, 10. Aufl. 2007).
Für engl. Koranübersetzungen wird üblicherweise verwendet: M.A.S. Abdel Haleem, The Qur'an. A new translation. Oxford: OUP, 2004. [alternativ: Mohammed Marmaduke Pickthall, The meaning of the glorious Koran; an explanatory translation (mehrere Ausg.); Arthur J. Arberry, The Koran interpreted. Oxford: OUP, 1964 und später].
Weitere Quellen & Infos, auch online, siehe unsere Homepage – Studium – Materialien & Links.
Zitierweisen
Zitate können auf unterschiedliche Arten belegt werden. An unserem Institut kann zwischen den Varianten a) und b) gewählt werden. Wichtig ist, sich nach getroffener Wahl unbedingt konsequent an diese eine Zitierweise zu halten und die Varianten nicht zu vermischen!
Variante a) Belegstellen im Fließtext und Erläuterungen in den Fußnoten
Bei dieser Variante werden Belegstellen für direkte und indirekte Zitate in Klammern im Fließtext eingefügt: Nachname Autor Jahr, Seitenzahl. Steht der Beleg am Ende des Satzes, kommt hinter der letzten Klammer ein Punkt.
Beispiele:
Direktes Zitat:
„In undeclared war zones the U.S. military has become overly reliant on signals intelligence […]“ (Scahill 2016, S. 8).
„… haben gemacht“ (Sharif 2004, S. 44). Die letzten Jahre…
Indirektes Zitat:
Nach der Gründung der ISR Task Force in 2008 (vgl. Scahill 2016, S. 46) …
Indirektes Zitat einer allgemeinen Aussage einer Publikation bzw. Hinweis auf eine Publikation ohne Seitenangabe:
So standen Orientalismus und Imperialismus in einem engen Wechselverhältnis (Said 1978)..
Zitieren von Texten desselben Autors aus demselben Jahr:
Wenn mehrere Texte eines Autors aus demselben Jahr zitiert werden, wird hinter dem Jahr entsprechend der Reihenfolge der Nennung der Titel im Literaturverzeichnis ein Buchstabe a, b, … eingefügt.
„In undeclared war zones the U.S. military has become overly reliant on signals intelligence […]“ (Scahill 2016a, S. 8).
Nach der Gründung der ISR Task Force in 2008 (vgl. Scahill 2016b, S. 46)…
Zitieren einer Quelle mit mehreren AutorInnen:
Hat ein Werk zwei Autor*nnen, werden im Fließtext auch beide genannt: (Erll und Assmann 2012, S. 74)
Hat ein Werk mehr als zwei Autor*innen, wird die erste Person genannt und die anderen als „et al.“ abgekürzt: (Snowden et al. 2010, S. 20-24)
Zitieren von digitalen Medien und Social Media-Beiträgen:
Bei digitalen Medien und Social-Media-Beiträgen wird zusätzlich zum Namen von Autor*in und der Jahresangabe auch die Art der Quelle in eckigen Klammern angegeben. Eine Seitenangabe wird bei Social Media-Beiträgen nicht gefordert:
Bsp.: Trump, [Twitter], 2019.
Erläuterungen in Fußnoten
Fußnoten werden bei Variante a) nur verwendet, wenn Erläuterungen beigefügt werden, die nicht unmittelbar zur Argumentationslinie gehören, dem Verfasser aber zum besseren Verständnis sinnvoll erscheinen (z.B. nähere Erläuterungen zu bestimmten Personen, Ereignissen, alternativen Forschungspositionen, verschiedenen Editionen, Übersetzungsfehlern, Abweichungen in der Überlieferung).
Variante b) Sowohl Belegstellen als auch Erläuterungen in den Fußnoten
Bei dieser Variante werden sowohl die Belegstellen für direkte und indirekte Zitate als auch zusätzliche Erläuterungen in den Fußnoten verzeichnet.
- Fußnoten beginnen wie ein Satz mit Großschreibung und enden mit einem Punkt.
- Fußnoten werden in Schriftgröße 10 und mit einzeiligem Zeilenabstand verfasst.
- Wird ein direktes Zitat belegt, beginnt die Fußnote mit dem Autornamen. Beim indirekten Zitat wird in der Fußnote vor den Autornamen ein „vgl.“ (=vergleiche) gesetzt.
- Literaturangaben werden in den Fußnoten das erste Mal vollständig angegeben (siehe Hinweise zum Literaturverzeichnis), bei weiteren Verweisen genügt die Kurzform (Nachname Erscheinungsjahr, Seitenangaben).
- Zu jedem Textbeleg gehört die Angabe der entsprechenden Seitenzahlen. Man kann die zitierten oder sinngemäß wiedergegebenen Passagen einer bestimmten Seite entnommen haben (S. x) oder sie erstrecken sich über zwei (S. xf.) oder noch mehr Seiten (S. x-y).
- Wird dasselbe Werk mehrfach direkt hintereinander angeführt, so wird der Beleg beim zweiten Mal entweder durch das Kürzel 'ebd.' (= ebenda) oder 'ibid.' (= ibidem) ersetzt und ggf. um die neue Seitenzahl ergänzt.
- Wenn ein Forschungstext über die Universität oder das Internet nicht einzusehen ist (Ausnahmefall), dieser aber in einem verfügbaren Werk zitiert wird, kann die entsprechende Textstelle über diesen Umweg unter Verwendung des Ausdrucks „zitiert nach“ zitiert werden. (Literaturangabe des nicht beschaffbaren Textes. Zitiert nach: Literaturangabe des Textes, der ihn zitiert). Bei fehlenden Seitenzahlen wird dies mit „o. S. „(ohne Seitenzahlen) angegeben.
Literaturverzeichnis
Das Literaturverzeichnis zählt noch einmal alle in der Arbeit verwendeten Titel der alphabetischen Reihenfolge der Nachnamen nach vollständig auf. Für eine bessere Übersicht ist es außerdem möglich, das Literaturverzeichnis in verschiedene Kategorien zu unterteilen, z.B. in Primärliteratur und Sekundärliteratur oder Printquellen und Onlinequellen.
- Das Literaturverzeichnis ist alphabetisch sortiert. Bei mehreren Publikationen der gleichen Person werden die Einträge sortiert nach Publikationsjahr (wahlweise aufsteigend oder absteigend, dies jedoch konsequent einhalten). Bei mehreren Publikationen der gleichen Person im selben Jahr (was z.B. bei Zeitungs- oder Blogartikeln oft verkommen kann) fügen Sie Kleinbuchstaben hinter dem Erscheinungsjahr hinzu („Feroz und Emran (2018a): …“)Jede Literaturangabe endet mit einem Punkt.
- Titel müssen vollständig zitiert werden.
- Aufsätze in Fachzeitschriften oder Sammelbänden müssen immer mit Seitenangaben angegeben werden (d.h. erste bis letzte Seite des Artikels).
- Fremdsprachige Titel (außer Englisch und Französisch) müssen in korrekter Umschrift (s.u.) und kursiv bzw. bei Türkisch und Indonesisch in korrekter Schreibweise wiedergegeben und dahinter in Klammern korrekt übersetzt werden.
- Wenn Sie ein Werk zitieren, dass in einer neuen Auflage erscheint, muss dies im Literaturverzeichnis angegeben werden, da sich neue, vor allem überarbeitete Auflagen durchaus von der Erstausgabe oder früheren Ausgaben unterscheiden können. Durch Angeben der Auflagennummer machen Sie nachvollziehbar, mit welcher Version der Quelle Sie gearbeitet haben.
- Es kann vorkommen, dass sich das Erscheinungsjahr eines Buches nicht ermitteln lässt. Sie können dann die fehlende Jahreszahl durch die Abkürzung „o. J.“ ersetzen („ohne Jahr“).
- Für eine bessere Übersichtlichkeit können Sie für das Literaturverzeichnis den sogenannten „hängenden Einzug“ aktivieren.
- Kleine Variationen sind möglich (z.B. kann der Titel kursiv gesetzt werden, innerhalb der Literaturangabe kann mit Kommata oder Punkten gearbeitet werden, wo es notwendig erscheint).
Beispiele:
Monografien
Nachname, Vorname (Jahr): Titel. Untertitel. Erscheinungsort: Verlag (Reihe mit Reihennummer).
Beispiele:
Rohe, Mathias (2011): Das islamische Recht. Geschichte und Gegenwart. 3. Auflage. München: C.H. Beck.
Müller, Martin (2002): Der Mensch im Wandel. Berlin: Tandem Verlag.
Salāma, Mūsā (1997): al-Wizāra al-ḫāriǧīya fī l-Urdun (Das Außenministerium in Jordanien). Amman: Dār al-Maʿārif.
Beiträge in Sammelbänden, Festschriften, Kongressakten
Nachname, Vorname (Jahr): „Titel: Untertitel“. In: Vorname Nachname (Hg.): Titel des Sammelbandes. Untertitel. Erscheinungsort: Verlag (Reihentitel Reihennummer), S. x-y.
Beispiele:
Steinbach, Udo (1979): „Der Europäisch-Arabische Dialog. Ein Beitrag zum Frieden im Nahen Osten“. In: Ulrich Haarmann und Peter Bachmann (Hg.): Die islamische Welt zwischen Mittelalter und Neuzeit. Festschrift für Hans Robert Roemer zum 65. Geburtstag. Beirut/Wiesbaden: Franz Steiner Verlag (Beiruter Texte und Studien 22), S. 620-641.
Hendrich, Béatrice (2004): „'Im Monat Muharrem weint meine Laute!': Die alevitische Langhalslaute als Medium der Erinnerung“. In: Astrid Erll und Ansgar Nünning (Hg.): Medien des kollektiven Gedächtnisses. Konstruktivität, Historizität, Kulturspezifität. Berlin: de Gruyter (Media and cultural memory 1), S. 159–176.
Aufsätze in Zeitschriften (Name der Zeitschrift bitte kursiv setzen):
Nachname, Vorname (Jahr): „Titel des Aufsatzes“. Untertitel. In: Name der Zeitschrift Bandnummer (Heftnummer falls vorhanden), S. x-y.
Beispiel:
Mir-Hosseini, Ziba (2006): “Muslim Woman's Quest for Equality: Between Islamic Law and Feminism”. In: Critical Inquiry 32 (4), S. 623-645.
Kreyenbroek, Philip G. (2008): “History in an Oral Culture: The Construction of History in Yezidi Sacred Texts”. In: The Journal of Kurdish Studies VI, S. 84–92.
Lexikonartikel:
Nachname, Vorname (Jahr): „Titel des Lexikoneintrags“. In: Name des Lexikons (Bandnummer). Erscheinungsort: Verlag, S. x-y.
Anmerkung: Wenn eine Online-Ausgabe des Lexikons verwendet wird, muss die URL hinzugefügt werden und das Datum der letzten Überprüfung.
Beispiele:
Ménage, Victor Louis (1965): “Firdawsī“. In: The Encyclopaedia of Islam. 2. Ed./Bd. 2. Leiden: Brill, S. 918-921.
Khaleghi-Motlagh, Djalal (1982): “Akvān-e Dīv“. In: Encyclopaedia Iranica. 2. Ed./Bd. 1. London u.a., S. 740. Online unter: www.iranicaonline.org/articles/akvan-e-div-the-demon-akvan-who-was-killed-by-rostam (zuletzt geprüft am 27.03.2020).
Artikel aus Tages- oder Wochenzeitungen:
Nachname, Vorname (Jahr): „Titel des Artikels“. In: Name der Zeitung (Erscheinungsdatum), Seitenzahl.
Beispiel:
Hubbard, Ben (2015): “Bomber is identified in attack in Kuweit”. In: The New York Times (29.06.2015), S. 8.
Filme:
Name, Vorname des Regisseurs (Jahr des Exemplars): Titel. Untertitel. DVD: Produktionsgesellschaft [evtl. ursprünglicher Ort, Produktionsjahr], Timecode.
Beispiel:
Hitchcock, Alfred (2003): Psycho. DVD: Universal [USA, 1960], TC
>> 00:01:12.
Interviews:
Name, Vorname oder Kürzel/anonymisierte Form, Ort des Interviews, Datum des Interviews.
Anmerkung: Je nach Absprache mit der/dem Dozierenden müssen die transkribierten Interview(stellen) im Anhang hinzugefügt werden.
Online-Medien (Online-Ausgaben von Printmedien und Internetquellen mit Namen der Autor*innen):
Name, Vorname (Jahr): „Titel“. In: Name der Seite bzw. des Mediums (Erscheinungsdatum). Online verfügbar unter: URL (Datum des letzten Zugriffs auf die Seite).
Feroz, Emran (2017): „Die ganze Welt ist zu einem Schlachtfeld geworden“ (Interview). In: Das Milieu (15.12.2017). Online verfügbar unter: www.dasmili.eu/art/emran-feroz-die-ganze-welt-ist-zu-einem-schlachtfeld-geworden/ (zuletzt geprüft am 06.02.2018).
Internetquellen ohne Autorname:
Name der Seite (falls vorhanden Erscheinungsjahr oder Jahr der letzten Aktualisierung): Titel. URL (Datum des letzten Zugriffs auf die Seite).
Beispiel:
International Labour Organization: „Applying and promoting international labour standards“. Online verfügbar unter: www.ilo.org/global/standards/applying-and-promoting-international-labour-standards/lang—en/index.htm (zuletzt geprüft am 30.06.2015).
Social Media-Beiträge:
Hier ist der Titel des Beitrags besonders zu beachten, da Social Media-Beiträge meistens keinen Titel haben. Als Titel können die ersten 20 Worte des Beitrags verwendet werden.
Name. [Benutzername]. (Datum). Titel des Beitrags [Art des Beitrags]. Ort. URL: (Datum des letzten Zugriffs auf die Seite)
Beispiel:
Mogahed, Yasmin. [yasminmogahed]. (15.01.21). Live classes start later today! Available also on unlimited playback [Instagram-Post]... k. A. URL: www.instagram.com/p/CKEDVl4g-Bq/ (zuletzt geprüft am 23.03.21)
Oder:
Name [Plattform des Beitrags] (Datum/Jahr): Titel des Beitrags, [Benutzername oder Name des Kanals], online unter: URL (Datum des letzten Zugriffs auf die Seite)
Mogahed, Yasmin [Instagram] (15.01.21): Live classes start later today! Available also on unlimited playback…, [yasminmogahed], online unter: www.instagram.com/p/CKEDVl4g-Bq/ (zuletzt geprüft am 23.03.2021)
Ein komplettes Social Media-Profil:
Dewi, Oki Setiana [okisetianadewi]. (o.D.). Instagram-Fotos und Videos [Instagram-Profil]. Instagram. Abgerufen am 23.03.21 von www.instagram.com/okisetianadewi/
E-Books
Im Grunde genommen werden E-Books auf die gleiche Art und Weise wie Monografien zitiert. Es gibt nur einige wenige Kleinigkeiten, die hinzugefügt werden müssen, hierbei unterscheidet man zwei verschiedene Fälle:
E-Books, die frei im Internet abgerufen werden können:
Nachname, Vorname (Jahr): Titel. Untertitel. Erscheinungsort: Verlag (Reihe mit Reihennummer), URL: (Datum des letzten Zugriffs auf die Seite).
Beispiel:
Krstić, Tijana/ Terzioğlu, Derin (2021): Historicizing Sunni Islam in the Ottoman Empire, c.1450-c.1750. Leiden: Brill, URL: library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/42547/9789004440296.pdf;jsessionid=73B6545F5267A55F7388F6F53B8D6EA1, (zuletzt geprüft am 23.03.21)
E-Books, die über Buchshops im Internet gekauft werden können:
Nachname, Vorname (Jahr): Titel. Untertitel. (E-Book) Erscheinungsort: Verlag (Reihe mit Reihennummer).
Beispiel:
Krämer, Gudrun (2017): Geschichte des Islam. (E-Book) München: dtv Verlagsgesellschaft.
Transkriptionstabelle / Umschrift / Werkzeugkästen
- Regeln zur wissenschaftlichen Umschrift des Arabischen der Uni Kiel:
https://www.islam.uni-kiel.de/de/studium/materialien/materialien-1/umschrift-arabisch - Werkzeugkasten Iranistik/Islamwissenschaft Köln: https://www.vezveze-kandu.de/ein-digitaler-werkzeugkasten/
- Transkriptionstabelle - DMG - Arabisch und Persisch von den Uni Heidelberg:
http://islamwissenschaft.uni-hd.de/md/ori/islamwissenschaft/transkription.pdf - Erläuterung zur Transkription des Arabischen von der Uni Marburg:
www.uni-marburg.de/de/cnms/arabistik/studium/material/dokumente/umschrift-arabisch-einfuehrung.pdf
Erläuterung zur Transkription des Neupersischen von der Uni Marburg:
https://www.uni-marburg.de/de/cnms/iranistik/studium/leitfaden-transkription-persisch.pdf
Letzte Überprüfung vor Abgabe der Hausarbeit
- Machen Sie eine zweifache Korrekturlesung. Häufig übersieht man leicht erkennbare Fehler, weil man zu stark auf den Inhalt konzentriert ist. Es hilft meist ein bisschen zeitlichen Abstand zu nehmen und die Arbeit für eine Korrekturlesung auszudrucken und eventuelle Fehler mit einem Stift zu markieren.
- Hilfreich ist auch eine Korrekturlesung durch eine andere Person.
- Prüfen Sie auch auf Tippfehler und Rechtschreibung in den Beschriftungen von Grafiken, Tabellen, Karten und Diagrammen (soweit Sie diese selbst erstellt haben).
- Prüfen Sie das Inhaltsverzeichnis, gibt es evtl. Tippfehler in den Kapitelbezeichnungen? Wenn Sie ein automatisiertes Inhaltsverzeichnis verwenden, aktualisieren Sie es vor der Abgabe ein letztes Mal und lesen es nochmal durch.
- Ist das Literaturverzeichnis einheitlich sortiert, d.h. die Namen in alphabetischer Reihenfolge und Titel derselben Person nach Erscheinungsjahr? Sind alle Angaben korrekt, gibt es Dopplungen, überflüssige bibliographische Angaben? Befinden sich im Literaturverzeichnis evtl. Werke, die man zwar anfangs zitieren wollte, aber später gar nicht zitiert hat? Sind alle zitierten Artikel aus Zeitschriften und Sammelbänden mit Seitenzahlen versehen?
- Falls Sie einen Anhang nutzen: Ist alles enthalten, was Sie als Anhang erwähnen?
- Um unpassende Zeilenumbrüche durch automatische Silbentrennung zu verhindern (z.B. in Fremdworten, Transliterationen, URLs), sollten geschützte Leerzeichen und geschützte Bindestriche verwendet werden, wo es notwendig ist.
- Suchen und entfernen Sie doppelte Leerzeichen.
- Ist das Deckblatt der Hausarbeit gemäß Vorlage gestaltet, sind alle Informationen enthalten und ist das korrekte Abgabedatum eingetragen?
- Vergessen Sie nicht, die Eigenständigkeitserklärung einzubinden (Datum und Unterschrift nicht vergessen!)